Info

Kontakt

Forum Stadt - Netzwerk historischer Städte e.V.
Forum Stadt - Netzwerk historischer Städte e.V.
Ritterstraße 17
73728 Esslingen am Neckar
Telefon (07 11) 35 12-32 42
Fax (07 11) 35 12-55 32 42

Ansprechpartner

Dr. Nina Ehresmann

Geschäftsstellenleitung

Telefon (07 11) 35 12-32 42
Fax (07 11) 35 12-55 32 42
Gebäude: Altbau
Raum: 278

Finanzen

Birgit Emberger

Stabstelle Finanzdezernat

Telefon (07 11) 35 12-23 42
Fax (07 11) 35 12-55 23 42
Gebäude: Abt-Fulrad-Str. 5, 73728 Esslingen
Raum: 102

Download

Archiv

Internationale Städtetagungen

Hier finden Sie einen Überblick über die Internationalen Städtetagungen der letzten Jahre. Forum Stadt e.V. hat bis 2012 seit seiner Gründung 1960 alljährlich zwei Tagungen veranstaltet. Archiviert werden die Tagungen seit 2009. Eine Übersicht der Tagungen von 1973 bis 2004 ist am Listenende.

Archiv Internationale Städtetagungen

2016, Heidelberg

Stadt und Hochschulen 
9.-10. Juni 2016, Heidelberg

Tagungsprogramm (1,7 MB)
Tagungsbericht mit Presseerklärung (249 KB)

zum Pressespiegel

Partner
Wüstenrot Stiftung 
IBA Heidelberg
www.heidelberg.de

2015, Schwäbisch Gmünd

Stadt, Schule, Quartier. Bildungsbauten im Umbruch

Internationale Städtetagung vom 7.-8. Mai 2015 in Schwäbisch Gmünd. Kooperationspartner ist das Landesamt für Denkmalfplege im Regierungspräsidium Stuttgart. Das Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg übernimmt die Schirmherrschaft.

Beginn: Do., 7. Mai, 14.00 Uhr
Ende: Fr., 8. Mai, 17.00 Uhr
Ort: Prediger, Schwäbisch Gmünd

Die öffentliche Tagung thematisiert Anforderungen an heutige Schulbauten. Veränderte Unterrichtsformen machen aus „Lernorten“ künftig „Lebensorte“. Bildungseinrichtungen wirken sich erheblich auf ihr Quartier aus. Bei Schulneu- und -umbau muss der Raumbedarf in Schule und Quartier für ganztägige Aktivitäten und für gemeinschaftliches Lernen mitgeplant werden. 

Im Mittelpunkt der Tagung stehen die neuen Anforderungen an Bestandspflege, Um- und Neubau. Viele Schulbauten aus der Zeit des 19. Jahrhundert bis in die 1980er Jahre gelten bereits als wertvolle Kulturdenkmale. Wie kann man sie denkmalgerecht ertüchtigen, wie den neuen Lernformen und Aufenthaltsarrangements gerecht werden? Wie bezieht man Akteure vor Ort in die Planung ein? Wie wirken Schule und Quartier zusammen? Was sind die neuen Aufgaben für Architektur, Stadterneuerung und Stadtplanung? Anhand einer Vielzahl aktueller und praktischer Beispiele werden Schlüsselbedingungen gelungener Schulbauten und ihrer Quartiere hervorgehoben und mit den Teilnehmern diskutiert.

Städte als Träger der Schulbauten und als soziale Gemeinwesen; Architekten, Denkmalpfleger, Planer, Architekturhistoriker, Soziologen, Fachleute des Bereiches Schulhausbau und Bildungsexperten.

Das Tagungsprogramm enthält Informationen zur Anmeldung, Hotelreservierung, Lageplan und Anerkennung als Fortbildungsveranstaltung. Wir schicken es Ihnen auf Wunsch gern zu. 
Tagungsprogramm (1,1 MB)

Pressespiegel

Kooperationspartner ist das Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Tagung steht unter der Schirmherrschaft des Ministeriums für Finanzen und Wirtschaft Baden Württemberg und wird von ihm finanziell unterstützt. Schwäbisch Gmünd ist Mitgliedsstadt von Forum Stadt e.V. und Gastgeberin der Tagung.
 
Landesamt für Denkmalpflege, Baden Württemberg
Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden Württemberg
www.schwaebisch-gmuend.de

2014, Sterzing/Vipiteno, Italien

15.-16. Mai 2014
Altstadt für Alle? Urbanität als Zumutung
Sterzing/Vipiteno, Italien

Tagungsprogramm Sterzing (1,8 MB)

2013 Nagold

Vom Wirtschaftsboom zur Wachstumsgrenze - Bauten der 1960er und 1970er Jahre in Klein- und Mittelstädten

Bewahren, Weiterbauen oder Abreißen? Das waren die Alternativen, die Architekturhistoriker, Denkmalpfleger und über 130 Teilnehmer aus Stadtverwaltung und Bauwesen während der Tagung „Vom Wirtschaftsboom zur Wachstumsgrenze. Bauten der 1960er und 1970er Jahre in Klein- und Mittelstädten“ diskutierten.

Veranstaltet wurde die Tagung von Forum Stadt e.V. in Kooperation mit der Obersten Denkmalschützbehörde im Ministerium für Finanzen und Wirtschaft des Landes Baden-Württemberg und dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart. Die Tagung wurde großzügig unterstützt von der Wüstenrot Stiftung.  Die Mitgliedsstadt Nagold gewährte den Tagungsgästen ihre Gastfreundschaft.

In den Boomjahren von 1960 bis 1970 wurden in vielen historischen Stadtkernen Bauten errichtet, die sich selbstbewusst mit dem meist mittelalterlich geprägten Bestand auseinandersetzten.

Bombenkrieg und Wiederaufbau hatten zuvor die Städte schnell und massiv wie wahrscheinlich nur nach dem 30jährigen Krieg geprägt. Nachdem das Notwenigste getan war, konnte man sich in seit den 1960er Jahren wieder Luxus leisten. Luxus hieß – abgesehen vom weiterhin notwendigen Wohnungsbau – repräsentative Bauten möglichst in der Mitte der Stadt: Kaufhäuser, Einzelhandel, Banken, Sparkassen und Rathäuser, insbesondere nach der Gebietsreform. Entsprechend der zukunftseuphorischen Stimmung dieser Zeit baute man verkehrsgerecht mit modernen Konstruktionen und Materialien: Beton, Stahl, Aluminium, Glas, Eternit; sachliche Rasterbauten, skulpturale Sichtbetonbauten, meist aufgewertet mit natürlichen Materialien und oft mit ebenfalls moderner „Kunst am Bau“.
 
Mit dem Europäischen Denkmalschutzjahr 1975 und dessen überragendem Erfolg trat ein grundlegender Wandel ein: Nach 1975 konnte nicht mehr so gebaut werden wie vor 1975! Erfassung, Erhalt und Weiterentwicklung des baulichen Erbes wurden programmatisch im Städtebau festgeschrieben, um das historische Stadtbild aufrechtzuerhalten. Damit wurde der modernen und selbstbewussten architektonischen Haltung der vorausgegangenen Jahre ein Ende gesetzt. Die Innenstädte hatten die Grenze möglichen Wachstums vorerst erreicht, und die städtebaulichen Leitbilder wandelten sich. Oft ist mit Bauten dieser Jahre der kleinkörnige Maßstab der Städte gesprengt worden.

So gerieten diese Bauten – meist Rathäuser, Banken und Sparkassen, Kaufhäuser – seit Mitte der 1970er Jahre in die Kritik. Das, was wenige Jahre zuvor noch für eine verheißungsvolle Zukunft stand, war nun heftig umstritten. Die Bauten der Boomjahre wurden als „Bausünden“ bezeichnet, die man nicht mehr sehen wollte.

Heute sehen wir mit architekturhistorisch geübtem Auge voller Respekt auf viele Bauten dieser Jahre. Sie gehören zum „Erfolgsmodell historische Stadt“. Dies machten die Referenten der elf Vorträge der Tagung in Nagold deutlich, die sich ihnen mit demselben Ernst, derselben Objektivität und wissenschaftlichen Präzision widmeten, die bislang den Bauten der weiter zurückliegenden Vergangenheit vorbehalten war. Dabei ist die oft kontroverse Planungsgeschichte der Bauten und deren Rezeption einbezogen worden. Während der Tagung wurden Bauten vorgestellt, die selbstbewusst und mit zeittypischen Formen, Materialien und Konstruktionen auftreten. Der Umgang der Denkmalpflege mit den Bauten der 1960er und 1970er Jahre wurde selbstkritisch beleuchtet und ihre Rolle hinsichtlich der Schaffung eines idealtypischen Bildes der historischen Stadt befragt.

Inzwischen sind die Bauten der 1960er und 1970er Jahre nicht nur „in die Jahre“ gekommen, sondern auch Gegenstand der Denkmalpflege. Mehr und mehr werden deren architektonische Qualitäten erkannt und von den Städten selbst oder mit Unterstützung der Denkmalpflege wieder in Wert gesetzt. Freilich gilt dies nicht für alle Bauten – belastbare Kriterien für und wider Erhalt oder Abriss müssen noch erarbeitet werden. Unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten ist dabei die Frage nach der energetischen Ertüchtigung unter Beibehaltung der architektonischen Qualitäten von größter Bedeutung.

Alle Beiträge machten deutlich, dass die jeweils vorhandene bauliche Situation schon zur Entstehungszeit gewürdigt und in den architektonischen Kontext einbezogen worden war. Dies war eines der überraschenden Ergebnisse der Tagung, denn der Vorwurf der Selbstherrlichkeit haftet den Bauten bis heute zu Unrecht an und hat erheblich zu ihrem schlechten Image beigetragen.

Die Tagung verstand sich als Aufklärungsarbeit und „Augenöffner“ für ein neues Verständnis der Bauten einer Epoche, die heute von der jüngeren Generation wieder entdeckt wird. Sie mündete in der Einsicht, dass eine lebendige Stadt immer auch eine Stadt mit Brüchen, mit vermeintlichen „Bausünden“ ist.

2012 Rottweil

10. bis 11. Mai 2012

Kirchenräume neu denken - Kirchen und Stadtidentität in Klein- und Mittelstädten

Resumee

Presse

2011 Steyr, Österreich

12. bis 13. Mai 2011

Migration und Stadtentwicklung

Aufgeheizte Debatten über Integrationsdefizite von Ausländern, Parallelgesellschaften, Überfremdung und Zwangsehen tragen dazu bei, dass das Thema Migration auch in der Kommunalpolitik eher als problematischer Teil gewertet wird denn als normaler Vorgang. Die Tagung des Forum Stadt will dazu beitragen, dass den Migrations- und Integrationsthemen entsprechend ihrer zentralen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und politischen Bedeutung in Stadtentwicklungskonzepten verantwortungsvoll Rechnung
getragen wird, und somit Stadtplaner, Leiter von Kultur- und Bildungseinrichtungen sowie Integrationsbeauftragte ihren damit verbundenen Einsatz immer weniger als Bürde, denn als herausfordernde Aufgabe und Ressource empfinden.

Anerkannt in  Wissenschaft und Praxis befasst sich "Forum Stadt" mit Stadtforschung, Stadtentwicklung, Stadtgeschichte, Denkmalpflege und Stadtsoziologie. Es fördert den Erfahrungsaustausch zu aktuellen wie historischen Fragen der Stadtentwicklung, erarbeitet hierzu fachliche Stellungnahmen, berät seine Mitgliedsstädte und setzt sich in der Öffentlichkeit für die Interessen der historischen Städte und ihrer Bewohner ein. Die Tagung reflektiert die Geschichte der Arbeitsgemeinschaft und fragt im Zusammenhang mit den großen aktuellen Städtebaudebatten nach der Zukunft der historischen Stadt.

Rezensionen

2010 Limburg an der Lahn

06. bis 09. Mai 2010

Sanierung der Sanierung

2009 St. Pölten

07. bis 10. Mai 2009

Neues Altstadtwohnen

1973 - 2004 Übersicht

Tagungen von 1973 bis 2004: alle Themen und Referenten.

[Übersicht] (57 KB)

Archiv Herbsttagungen (2009 bis 2012)

2012 Regensburg

27.-28. September 2012

Städtisches Kulturerbe: Zwischen Konservierung, Inszenierung und Verwertung

Forum Stadt e.V. veranstaltet gemeinsam mit der Bayerischen Architektenkammer und der Stadt Regensburg eine Tagung und lädt ein in das Besucherzentrum Weltkulturerbe in Regensburg. Die Tagung befasst sich mit den aktuellen Herausforderungen historischer Städte, die, im Spannungsfeld zwischen den beiden „klassischen“ Polen Konservierung und Verwertungsinteresse, in jüngster Zeit gezielt in Szene gesetzt werden. Durch Festspiele und Großveranstaltungen, durch das Programm der europäischen Kulturhauptstädte selbst, droht kulturhistorisch wertvollen Innenstädten die Gefahr, nur noch im touristischen Sinne schön sein zu müssen. Zur Bewahrung des baukulturellen Erbes gehört jedoch auch zu ermöglichen, dass der Mensch sich in seiner Stadt umgeben von Geschichte bewegen und sich identifizieren kann. Die Tagung widmet sich diesem Interessenausgleich und neuartigen Managementaufgaben für historische Städte.

Tagungsrezensionen

2011 Neuruppin

15.-16. September 2011

urban+grün? Freiräume in der historischen Stadt - heute

Erstmals laden die Arbeitsgemeinschaft "Städte mit historischen Stadtkernen" des Landes Brandenburg und Forum Stadt e.V.  gemeinsam ein in die Stadt Neuruppin. Die Tagung befasst sich mit aktuellen Fragen der Nutzung und Gestaltung von Plätzen und Grünflächen in historischen Stadtkernen.

Rezensionen

2010 Potsdam

September 2010

Jubiläumstagung 50 Jahre Alte Stadt

2009 Ravensburg

18. - 20. September 2009

Historische Ensembles als städtebauliche Projekte